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IG BAU nimmt Stellung zur geplanten Einführung eines Trainee-Programm für forstakademische Nachwuchskräfte der 4. QE bei den BaySF

2019-09-05 11:13 von Andreas Schlegel

Die BaySF planen mit einem Trainee-Programm unter dem Dach der weiterhin mit der Forstverwaltung durchgeführten gemeinsamen Ausbildung des forstlichen Nachwuchses, die Ausbildung attraktiver zu machen. Die IG BAU fordert Entgelt auf tariflicher Grundlage

Die Ausbildung von BaySF-Trainees soll in Form einer „vergleichbaren Ausbildung nach Art. 18 Abs. 3 BayWaldG“ ohne beamtenrechtliche Übernahmemöglichkeit gestaltet werden. Die BaySF erhält ein Platzkontingent für die Ausbildung von bis zu 5 Ausbildungsplätze für eine Auftragsausbildung. Die Einstellung der Trainees erfolgt mittels Assessment- Center vor Beginn der vergleichbaren Ausbildung im Ausbildungsverhältnis und mit betriebsärztlicher Untersuchung. Die Ausbildungsbedingungen werden einzelvertraglich zu regeln, da es keine tarifliche Grundlage gibt. Eine eigene Entgeltregelung ist geplant, ansonsten wird weitgehend auf den TV-L Bezug genommen. Die geplante Gesamtvergütung der BaySF-Trainees soll sich auf 1.875 EUR/Monat (brutto) belaufen.

Die IG BAU hat dazu in einem Brief an den BaySF- Vorstand Stellung genommen. Attraktive Ausbildungsverhältnisse müssen auch fair entlohnt sein. Dazu gibt es Tarivverträge. Wir fordern den Vorstand auf, einen wirklichen Schritt weiter zu gehen: Das Trainee- Programm sollte im Beschäftigungsverhältnis mit adäquater tariflicher Eingruppierung weiter entwickelt werden. Der TV-L regelt das bereits. Alternativ halten wir bei der Weiterführung des Traineeprogramms im Ausbildungsverhältnis ein deutlich besseres Entgelt für notwendig, um die Probleme bei der Personalfindung zu beheben. Wir werden sie in diesem Fall auffordern, mit uns tarifvertragliche Regelungen in Form eines Ergänzungstarifvertrages zum TV-L zur Eingruppierung von Trainees der 4. QE zu verhandeln.

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